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Gedenke meiner, Herr ...

Und er sprach zu Jesus: Gedenke meiner, Herr, wenn du in deinem Reich kommst!
Lukas 23,42

Aus dem Evangelium nach Lukas - Einer aber der gehenkten Räuber lästerte ihn und sagte: Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns! Der andere aber antwortete und strafte ihn und sprach: Auch du fürchtest Gott nicht, da du in demselben Gericht bist? und wir zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Ungeziemendes getan. Und er sprach zu Jesu: Gedenke meiner, Herr wenn du in deinem Reiche kommst!

Dieser Mann glaubte an den Messias

Mochten andere im Spott und Unglauben die Überschrift "Dieser ist der König der Juden" über dem Haupt des Herrn Jesus befestigt haben, dieser Mann glaubte an Ihn, den Messias, und wusste, dass dieser "in ein fernes Land ziehen würde, um ein Reich für sich zu empfangen und wiederzukommen" (Lukas 19,12)

Er bittet nicht um ein Teil in diesem Reich, sondern darum, dass Christus, der König, sich seiner erinnern möge: Er überlässt Ihm seine Sache. Er sagt auch nicht: "Gedenke nicht meiner Sünden!" Was für ein überzeugender Beweis, dass er keine Sorgen mehr um seine begangenen Sünden hatte, sondern Ihm nun im Blick auf die Zeit nach dem baldigen Tod völlig vertraute!

Selbst die schmählichen Umstände Dessen, der an seiner Seite hing, konnten ihm nicht den Blick für seine Herrlichkeit verdunkeln. Wenn auch hier kein Engel mehr kam, um zu trösten; wenn auch kein Apostel da war um zu bezeugen, was Er, der Sohn des Menschen, war; wenn auch alle ihn verlassen hatten und geflohen waren - dieser verurteilte, aber nun bekehrte Räuber war da und bekannte vom Kreuz herab die moralische Herrlichkeit des verachteten, gekreuzigten Herrn!

Der Räuber hatte keine Zeit mehr Gott zu dienen und seinen Sinneswandel durch ein verändertes Leben zu beweisen. Aber wir finden bei ihm wahren Glauben und das Bewusstsein, wer der Messias war, und den Glauben an sein Wiederkommen in seinem Reich. Er sah die Leiden des Christus und die Herrlichkeiten danach (1.Petrus 1,11). Das alles konnte in der Tat nur Gott bewirkt haben!

Aus "Der Herr ist Nahe 2009"

Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.
1. Johannes 1,7

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